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Trabant 1.1N
ü Tag der ersten Zulassung: 30.01.1990 ü
1.3l; DigiJet-Einspritzung; polierter Ansaugtrakt, geänderte Nockenwelle ü Scheibenbremse vorn innenbelüftet, Bremskraftverstärker
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grünmetallic perleffekt (Exclusivlack) ü
Nebelscheinwerfer
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2fach Alarm-gesichert |
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1993
erwarb ich meinen Führerschein und bekam gleich den Trabi meiner
Eltern (Bj´88). Das erste Zwickauer Trabi Treffen brachte mich
dann endgültig auf den Trabi-Trip. Im September 1994 kaufte
ich von einem Frührentner, der im Lotto! ein neues Auto gewonnen
hatte, einen Trabant 1.1 (Bj´91) im absoluten Originalzustand.
Dem älteren Herrn genügte das Fahrzeug, um zweimal in der
Woche zum einkaufen und einmal jährlich an die Ostsee zu fahren.
Daher ist es auch nicht verwunderlich, daß der Tachozähler
nicht mehr als 25.000 km anzeigte. Mit 2.500 DM hatte der
Vorbesitzer auch keine übertriebenen Wertvorstellung seines
Vehicles. Der Lack (papyrus) war aber schon ziemlich matt & verwittert
und ließ Schlimmeres befürchten. Doch trotz optischer
Mängel war die Substanz in einem exzellenten Zustand. Das machte
eine Totalzerlegung überflüssig. Eine Woche später
war das komplette Fahrzeug geschliffen (Sauarbeit !!) und
anschließend waltete der Lackierer seines Amtes. Er färbte
das Trabi-Häuschen mittels eines „Exclusiv-Matallic- Perleffekt“
-Lackes um. Gleichzeitig wurde auch der Unterboden versiegelt und
eine aufwendige Hohlraumkonservierung vorgenommen, um den
Trabi für die nächsten Jahre haltbar zu machen. Um nicht länger wie der „Storch im Salat“ dazustehen, verpaßte ich ihm im Frühjahr ´95 flach bereifte Titan-Alu´s (175/45/13). Zur besseren Füllung der Radhäuser klemmen zwischen Rädern und Bremstrommeln Distanzscheiben, was hinten zwangsläufig Karosseriearbeiten und eine Sturzkorrektur mit sich brachte. Aufgrund eines leichten Auffahrunfalls wurden die Stoßstangen von Stahl auf Kunststoff umgerüstet, was das Gefährt ebenfalls optisch aufwertete. Im Laufe der Zeit wurden dann noch die globigen 1.1er Rückleuchten gegen 601er ausgetauscht. Die Motorhaube wurde, nachdem sie sich einmal bei Tempo 60 öffnete (Schreck laß nach !) durch eine neue mit Airbrushmotiv ersetzt. „Im Interesse der Chirurgie“ blickt der Fahrer den Geschehnissen der Straße durch eine neue Verbundglasscheibe mit Blaukeil entgegen . Nachdem ich mit der äußeren Optik ganz zufrieden war, ist im Innenraum aber noch alles Original geblieben. Das paßt natürlich meiner Meinung nach überhaupt nicht zusammen. Darauf hin hielt 1996 im Innenraum neu bezogenes Recaro-Gestühl Einzug, das auch ausschlaggebend für das Design der Seitenverkleidung war. Die Fensterrahmen füllt getönt-verspiegeltes Glas und ein Glasdach wurde für ein besseres Innenraumklima im Sommer eingebaut. Bekanntlich macht immer einer Musik dazu. In diesem Fall ist es der Verbund von RC-RDS-Pioneer mit Organic EL-Display und 6-fach CD-Wechsler im Kofferraum, 2 Endstufen (Heco 300 turbo, Powerconcept 280), 6 Lautsprecher (z.T. Visaton) und ein Infinity-Subwoofer. Die selbstgezimmerten Anti-Chaos-Ecken im Kofferraum bezog ich mit beigefarbenen Teppichboden. Beim TÜV-Termin zeigte sich der gestrenge Prüfer beeindruckt und vermerkte zu meiner Freude in großen Lettern „Sehr guter Zustand“. Um der Platzverschwendung im Radkasten entgegenzuwirken, wurden Koni-Gasdruckdämpfer und härtere Federn eingebaut. Damit kam die Karosserie um 35mm runter. Anfang 2004 wurde der Motor erneuert, mit Einspritzanlage und 5gang-Getriebe versehen und die Bremsanlage dem Leistungszuwachs angepaßt. |